Damit die öffentliche Diskussion In diesem Dokument und in Artikel 28 des Übereinkommens von Oviedo beschreibt der Überbegriff «öffentliche Diskussion» den diskursiven Austausch im öffentlichen Raum (ausserhalb des berufsbezogenen Kontextes), der es Einzelpersonen und Gruppen ermöglicht, unterschiedliche Interessen in Bereichen, die uns (potenziell) alle betreffen, auszumachen, zu erörtern und miteinander in Einklang zu bringen sollte sie sowohl schlüssig und sachdienlich sein als auch Rücksicht auf sämtliche involvierten Parteien nehmen. Die Teilnehmenden Sowohl die öffentliche Hand wie auch Sachverständige und Bürgerinnen und Bürger können als Teilnehmende einer öffentlichen Diskussion betrachtet werden. sollten die Möglichkeit haben, gehört zu werden und feststellen können, dass ihr Beitrag berücksichtigt wurde, selbst wenn sie mit keiner der Schlussfolgerungen, zu denen der Diskussionsprozess möglicherweise geführt hat, einverstanden sein sollten.

Bei der öffentlichen Diskussion Eine organisierte und in ihrer Tragweite begrenzte Aktivität, die darauf ausgerichtet ist, die öffentliche Diskussion zu einem bestimmten Thema anzuregen und zu unterstützen, in der Hoffnung, dass sie die Politikentwicklung oder die Gouvernanz durch fundierte Informationen stützen bzw. beeinflussen wird. handelt es sich um einen wechselseitigen Kommunikationsprozess. Die Art des Austauschs (was von wem und an wen kommuniziert wird) kann variieren, und eine öffentliche Diskussion kann verschiedene Arten des Austauschs beinhalten.

 Die Wirksamkeit öffentlicher Diskussionen kann sich erhöhen, wenn bestimmte Prinzipien der Diskussionsgestaltung und -führung respektiert werden.

 Wirksame öffentliche Diskussionen schaffen Handlungsmöglichkeiten und fördern das Vertrauen unter den Bürgerinnen und Bürgern sowie zwischen den Bürgerinnen und Bürgern und der Regierung oder der öffentlichen Hand.


BEISPIELE :