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Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen: Deutschland ratifiziert Europaratskonvention

Überwachungsmechanismus wird dadurch gestärkt
Vertragsbüro Straßburg 12. Oktober 2017
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Elke Ferner und Thorbjørn Jagland

Elke Ferner und Thorbjørn Jagland

Elke Ferner, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, hat heute offiziell bekannt gegeben, dass Deutschland das Übereinkommen des Europarates zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt (Istanbul-Konvention) ratifiziert hat.

„Die Ratifizierung der Istanbul-Konvention ist eine wichtige Etappe, um jegliche Form der Gewalt gegen Frauen in Deutschland zu beenden“, erklärte die Staatssekretärin.

Die Istanbul-Konvention – die so benannt wird, weil sie in dieser Stadt erstmals zur Zeichnung aufgelegt wurde – stellt jede Form von Gewalt gegen Frauen unter Strafe. Sie zielt darauf ab, der Gewalt vorzubeugen, die Opfer zu schützen und zu unterstützen und die Täter strafrechtlich zu verfolgen.

„Dies ist ein wichtiger Schritt für Deutschland – das 25. Land, das unser Übereinkommen ratifiziert –, aber auch für ganz Europa, da dadurch dessen Umsetzung intensiver überwacht werden kann“, fügte der Generalsekretär des Europarates, Thorbjørn Jagland, hinzu.

Vollständige Pressemitteilung – Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen: Deutschland ratifiziert Europaratskonvention


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