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Generalsekretärin: Neuer Preis zeichnet Initiativen zur Stärkung der Stellung der Frau aus

Die Generalsekretärin des Europarates, Marija Pejčinović Burić, hat die Schaffung des Vigdís-Preises für die Stärkung der Stellung der Frau durch die Parlamentarische Versammlung begrüßt. Bei einer Veranstaltung am Rande des vierten Gipfeltreffens des Europarates erklärte sie, dass der nach der früheren isländischen Präsidentin Vigdís Finnbogadóttir benannte Preis Initiativen auszeichnen und Veränderungen anregen solle. Jedes Mal, wenn eine Frau die erste auf einem Gebiet ist, bereite sie den Weg für andere, die ihr folgen, und trage sie dazu bei, dass in der Gesellschaft echte Chancengleichheit besteht, so Pejčinović Burić.

„Die Hindernisse für die Stärkung der Stellung der Frau sind zahlreich und hoch. Doch gleichzeitig mit unserem Verständnis der Hindernisse entwickelt sich auch unsere Fähigkeit weiter, sie zu überwinden. Dabei sind systematisches Vorgehen und politischer Wille entscheidend. Ebenso wichtig sind aber die Vorreiterinnen, die unsere Voreingenommenheit erschüttern und uns die Augen für das Mögliche öffnen“, erklärte sie.

Außerdem hob die Generalsekretärin die Maßnahmen des Europarates für die ausgewogene Beteiligung von Frau und Mann an der politischen und öffentlichen Entscheidungsfindung durch die Verabschiedung bahnbrechender Übereinkommen hervor, wie etwa des Übereinkommens zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt (Istanbul-Konvention).


 Rede [EN/FR]

Generalsekretärin  Reykjavik 15. Mai 2023
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