Wie sieht das Leben junger Menschen in der Ukraine aus, und wie das der Freiwilligen und Fachleute, die mit ihnen arbeiten? Wie kann man in einem Kontext gewaltsamer Aggression einen Raum für Kreativität und Debatte schaffen? Eine neue Sammlung von 23 persönlichen Erfahrungsberichten von Jugendbetreuerinnen und -betreuern, die in der Ukraine tätig sind, gibt Antworten auf diese Fragen.
In dieser Sammlung erzählen Menschen Geschichten von Widerstandsfähigkeit und Beharrlichkeit. Sie berichten, wie sie sich für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte einsetzen und wie sie der Gesellschaft und ihren jungen Menschen durch Jugendarbeit, Weiterbildung und die Unterstützung des Europarates und seiner Normen helfen – und das alles vor dem Hintergrund der bewaffneten Aggression der Russischen Föderation gegen die Ukraine.
Die Sammlung ist das Ergebnis einer Reihe von Workshops zu jeweils einem bestimmten Thema, die im Sommer 2025 stattfanden und bei denen Personen, die mit jungen Menschen in der Ukraine arbeiten, zusammenkamen, um ihre Erfahrungen auszutauschen, ihre eigenen Geschichten zu schreiben und über ihren persönlichen Beitrag zur Jugendarbeit nachzudenken. Es ist die zweite Zusammenstellung von Berichten, die in dieser Reihe veröffentlicht wird.
Ursprünglich entstand dieser Ansatz aus der Notwendigkeit heraus, die Erfahrungen und persönlichen Beiträge von Jugendarbeiterinnen und -arbeitern zu dokumentieren, die jungen Menschen weiterhin physische und virtuelle Räume bieten, in denen sie sich treffen, kreativ sein und sich Gehör verschaffen können. Der Ansatz ist Teil des Europaratsprojekts „Jugend für Demokratie in der Ukraine: Phase IV“, das in Zusammenarbeit mit dem ukrainischen Ministerium für Jugend und Sport durchgeführt wird. (weiter)
Erfahren Sie mehr zur Jugendarbeit in Kriegszeiten
Unterstützung des Europarates für die Ukraine
Der Europarat und junge Menschen [EN]

