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Erklärung von Timo Soini, Vorsitzender des Ministerkomitees, zur Todesstrafe in Weißrussland

Vorsitz im Ministerkomitee Straßburg 29. November 2018
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Timo Soini

Timo Soini

„Ich bedaure zutiefst die gemeldeten Hinrichtungen von Siamion Beraschni und Ihar Herschankow in Weißrussland, die trotz des im Oktober 2018 erfolgten nachdrücklichen Appells des Ministerkomitees an die weißrussischen Behörden, als ersten Schritt zur Abschaffung der Todesstrafe ein offizielles Moratorium für Hinrichtungen einzuführen, vollstreckt wurden“, unterstrich der Vorsitzende des Ministerkomitees des Europarates und finnische Außenminister, Timo Soini, heute in einer Erklärung.

Bei dieser Gelegenheit ermutigte das die 47 Mitgliedsstaaten vertretende Ministerkomitee die Behörden Weißrusslands, die im weißrussischen Strafrecht vorgesehene alternative Strafe anzuwenden und die bereits verhängten Todesurteile umzuwandeln. „Der Europarat wendet sich unter allen Umständen entschieden gegen die Todesstrafe und tritt entschlossen für ihre weltweite Abschaffung ein“, fügte der Minister hinzu.


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