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Regional- oder Minderheitensprachen sind in Norwegen geschützt, doch sind weitere Anstrengungen erforderlich

Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen Straßburg 9. Juli 2018
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Regional- oder Minderheitensprachen sind in Norwegen geschützt, doch sind weitere Anstrengungen erforderlich

Bei der Förderung von Regional- und Minderheitensprachen in Norwegen wurden Fortschritte erzielt, wie beispielsweise bei den Sprachen Samisch, Kven / Finnisch und Romani / Romanes, heißt es in einem heute veröffentlichten Bericht der Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen. Fast alle Anstrengungen in Bezug auf die nordsamische Sprache sind erfüllt, aber es bestehen weiterhin Schwierigkeiten bei der Verwendung von Sonderzeichen in öffentlichen Registern und der Verwendung von Sami in sozialen Einrichtungen.

Der Sachverständigenausschuss empfiehlt den norwegischen Behörden vordringlich, eine strukturierte Politik für Kven / Finnisch umzusetzen, die Sami in Bildung und Medien sowie in Krankenhäusern und Altenheimen zu schützen und zu fördern.

Darüber hinaus empfiehlt der Ausschuss den Behörden, eine Strategie zu entwickeln und Maßnahmen zu ergreifen, um Romani / Romanes zu fördern und Unterrichtung auf allen geeigneten Ebenen anzubieten.

Norwegen war der erste Staat, der 1993 die Europäische Charta der Regional- oder Minderheitensprachen ratifiziert hat, wo sie 1998 in Kraft trat.

Dieser siebte Evaluierungsbericht des Sachverständigenausschusses beruht auf der politischen und rechtlichen Situation, welche zum Zeitpunkt des Besuchs des Sachverständigenausschusses vor Ort im Oktober 2017 herrschte. Er wird zusammen mit den Stellungnahmen der norwegischen Behörden veröffentlicht.


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