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Irland muss Kampf gegen Menschenhandel verstärken

GRETA Straßburg 28. September 2022
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Irland muss Kampf gegen Menschenhandel verstärken

Die Expertengruppe gegen Menschenhandel (GRETA) hat die Behörden in Irland dringend aufgefordert, weitere Maßnahmen gegen Menschenhandel zu ergreifen, insbesondere durch die Verbesserung der Verfolgung von Menschenhändlern und die Bereitstellung spezialisierter Heime und Entschädigung für Opfer.

Im jüngsten Bewertungsbericht der GRETA werden die irischen Behörden außerdem dringend ersucht, einen nationalen Verweismechanismus zu verabschieden, um sicherzustellen, dass unterschiedliche Behörden bei der Identifizierung von Opfern aller Arten von Menschenhandel beteiligt sind, und Menschenhandelsopfern Unterstützung durch Fachleute bereitzustellen.

Der Bericht zeigt, dass die Gesamtzahl mutmaßlicher Menschenhandelsopfer in Irland von 103 im Jahr 2017 auf 44 im Jahr 2021 gesunken ist. Sexuelle Ausbeutung steht bei den Ausbeutungsformen weiterhin an erster Stelle, doch die Zahl der zum Zweck der Ausbeutung der Arbeitskraft gehandelten Menschen – in Bereichen wie Fischerei, Landwirtschaft, Baugewerbe, Gastronomie, Hausarbeit – ist im gleichen Zeitraum gestiegen.


 Jüngster Bewertungsbericht der GRETA: Zugang zur Justiz und wirksamen Rechtsmitteln für Menschenhandelsopfer [EN]


 Pressemitteilung
Irland muss laut Europaratsexperten Kampf gegen Menschenhandel verstärken [EN]

 


Wie schützt die Europäische Menschenrechtskonvention Opfer von Menschenhandel, Sklaverei und anderen Formen der Ausbeutung?


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