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Griechenland: Antifolterkomitee reagiert mit Sofortbesuch, um Behandlung von Migranten zu untersuchen

Europäisches Komitee zur Verhütung von Folter (CPT) Straßburg 18. März 2020
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Griechenland: Antifolterkomitee reagiert mit Sofortbesuch, um Behandlung von Migranten zu untersuchen

Das Europäische Komitee zur Verhütung von Folter (CPT) hat vor Kurzem einen fünftägigen Sofortbesuch in Griechenland beendet. Durch den Besuch sollte untersucht werden, wie Personen, die versuchen, in das Land einzureisen, und von der griechischen Polizei oder Küstenwache festgenommen werden, behandelt werden, insbesondere seit dem 1. März, als die Bearbeitung von Asylanträgen ausgesetzt wurde.

Während des Besuchs, der zwischen dem 13. und 17. März stattfand, überprüfte die Delegation des CPT die Haftbedingungen für Migranten, einschließlich schwangerer Frauen und Familien mit kleinen Kindern und Säuglingen. Sie besuchte Polizeistationen und Grenzschutzposten sowie andere langfristige Einrichtungen in der Region Evros. Sie suchte auch bestimmte quasi-offizielle Haftorte auf und untersuchte Beschwerden über „Push-Backs“ über den Fluss Evros durch gewisse griechische Sicherheitskräfte. Darüber hinaus stattete sie dem neuen Abschiebelager in Malakasa (Attika) am Tag, an dem es in Betrieb genommen wurde, einen Besuch ab, um mit einer großen Zahl an Personen zu sprechen, die für zwei Wochen an Bord eines Schiffs im Hafen von Mytilini festgehalten wurden. Schließlich besuchte die Delegation 93 Personen, die in zwei Zellen unter der Zuständigkeit der griechischen Polizei auf dem Gelände der griechischen Küstenwache in Samos inhaftiert wurden.


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