Ein heute veröffentlichter Bericht des Expertenkomitees des Europarates zur Bewertung von Maßnahmen gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung, MONEYVAL, stellt fest, dass Slowenien erhebliche Anstrengungen unternommen hat, um seine Risiken im Bereich Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung zu erfassen, insbesondere auf Ebene der wichtigsten Behörden. Die Zuverlässigkeit der Risikobewertungen bleibt jedoch weiterhin durch strukturelle Datenlücken und ein uneinheitliches Engagement der zuständigen Behörden eingeschränkt. Denn es besteht zwar zwischen ihnen eine starke operative Koordinierung, doch lässt diese Koordinierung auf politischer Ebene nach wie vor zu wünschen übrig. Als Folge fehlt es Slowenien immer noch an einer formellen, integrierten nationalen Strategie mit priorisierten und angemessen finanzierten Maßnahmen zur Eindämmung der wichtigsten Risiken im Bereich der Geldwäsche und der Terrorismusfinanzierung. (weiter)
Bericht zu Slowenien (engl., ungekürzt)
MONEYVAL und Slowenien (engl.)

