In dem heute veröffentlichten neuen Bericht lobt MONEYVAL, das Gremium des Europarates zur Bekämpfung der Geldwäsche, die Bemühungen Armeniens zur Stärkung des Verständnisses für Risiken im Zusammenhang mit Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung. Die nationalen Maßnahmen und Strategien zur Bewältigung dieser Risiken werden als zufriedenstellend eingestuft. Die von den armenischen Behörden identifizierten Hauptrisiken im Bereich der Geldwäsche fallen in die Bereiche Betrug, Unterschlagung, Korruption, Steuerkriminalität, Drogenhandel und Cyberkriminalität. MONEYVAL fordert eine eingehendere Analyse ausländischer Bedrohungen, der Terrorismusfinanzierung und der mit virtuellen Vermögenswerten verbundenen Risiken. Außerdem sind nach Ansicht von MONEYVAL weitere Verbesserungen bei der Risikobewertung im Immobiliensektor sowie bei den Mechanismen der operativen Zusammenarbeit erforderlich. (weiter)
Der Expertenausschuss für die Bewertung von Maßnahmen gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung (MONEYVAL) ist ein Monitoring-Organ des Europarates und ein regionales FATF-ähnliches Gremium, das die Einhaltung der wichtigsten internationalen Normen zur Bekämpfung der Geldwäsche, der Terrorismusfinanzierung und der Finanzierung der Verbreitung von Massenvernichtungswaffen sowie die Wirksamkeit ihrer Umsetzung bewertet. Es umfasst 35 Länder und Territorien, von denen 32 ausschließlich von MONEYVAL bewertet werden.

