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Generalsekretärin ruft Mitgliedsstaaten zur Anerkennung, zum Schutz und zur Förderung von Romanes auf

Generalsekretärin Straßburg 4. November 2019
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Generalsekretärin ruft Mitgliedsstaaten zur Anerkennung, zum Schutz und zur Förderung von Romanes auf

Anlässlich des Internationales Tages des Romanes ruft die Generalsekretärin des Europarates, Marija Pejčinović Burić, die Mitgliedsstaaten der Organisation auf, die Sprache der Roma, die ein fester Bestandteil des gemeinsamen Kulturerbes Europas ist, anzuerkennen, zu schützen und zu fördern.

Romanes ist die Sprache von zehn bis zwölf Millionen Roma in Europa. Wenn sie nicht geschützt wird, sind die Sprache und das einzigartige Kulturerbe, das sie repräsentiert, gefährdet und verlieren die Roma ein Schlüsselelement ihrer Identität. Darum sind Maßnahmen nötig, damit die jungen Roma mehr Möglichkeiten haben, in der Schule in ihrer Muttersprache unterrichtet zu werden.

Die Mitgliedsstaaten sind auch dazu aufgerufen, Romanes als Minderheitensprache gemäß der Europäischen Charta der Regional- und Minderheitensprachen (ECRML) anzuerkennen und so ein klares Bekenntnis zur kulturellen und sprachlichen Vielfalt in Europa abzugeben.

Der Europarat unterstützt die Förderung und den Unterricht der Sprache der Roma und hat einen Rahmenlehrplan für Romanes entwickelt.


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