Zurück

Integrationsmaßnahmen sollten nicht darauf abzielen, Migration zu regulieren

Sonderbeauftragter des Generalsekretärs für Migration und Flüchtlinge Straßburg 16. April 2019
  • Diminuer la taille du texte
  • Augmenter la taille du texte
  • Imprimer la page
  • Imprimer en PDF
Integrationsmaßnahmen sollten nicht darauf abzielen, Migration zu regulieren

Der Sonderbeauftragte des Generalsekretärs für Migration und Flüchtlinge, Tomáš Boček, hat ein Themenpapier über Menschenrechtsaspekte von Maßnahmen zur Integration von Einwanderern und Flüchtlingen veröffentlicht. Dieses beruht auf einer vergleichenden Analyse von 11 Mitgliedsstaaten des Europarates.

Im Mittelpunkt des Themenpapiers stehen spezifische Integrationsmaßnahmen wie das Erlernen der Sprache und der Erwerb von Kenntnissen über politische Institutionen, die Gesellschaft und die demokratischen Werte des Aufnahmelandes sowie über die Aufenthaltsbestimmungen, Einkommensschwellen oder Wohnraumanforderungen im Zusammenhang mit der Familienzusammenführung.

„Integrationsmaßnahmen sollten nicht darauf abzielen, Migration zu regulieren, sondern die Wahrnehmung der Menschenrechte und der Grundfreiheiten von Migranten und Flüchtlingen erleichtern. Ein auf Freiwilligkeit beruhender und auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnittener Ansatz ist für eine erfolgreiche Integration entscheidend“, erklärte Boček.


Der Europarat auf Der Europarat auf

       

Bilderdatenbank Bilderdatenbank
galleries link
Facebook Facebook
@coe auf Twitter @coe auf Twitter