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Griechenland: sofortiger Handlungsbedarf zum Schutz der Menschenrechte von Migranten

Menschenrechtskommissarin Athen 29. Juni 2018
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Dunja Mijatović, Menschenrechtskommissarin des Europarates, trifft in Athen die Nutzer eines teils unabhängigen Wohnprogramms für unbegleitete Minderjährige.  ©CoE/2018/Giorgos Moutafis

Dunja Mijatović, Menschenrechtskommissarin des Europarates, trifft in Athen die Nutzer eines teils unabhängigen Wohnprogramms für unbegleitete Minderjährige. ©CoE/2018/Giorgos Moutafis

"Die Menschlichkeit und Gastfreundschaft, die die griechischen Bürger und Behörden den Migranten in den letzten Jahren entgegen gebracht haben, ist in der Tat lobenswert. Trotz dieser Bemühungen bleibt die Situation jedoch besorgniserregend und es muss noch viel mehr getan werden, um die Menschenrechte derjenigen zu schützen, die aus ihrem Land fliehen mussten ", eklärte heute die Menschenrechtskommissarin des Europarates am Ende ihres fünftägigen Besuchs in Griechenland, in dessen Mittelpunkt ebenfalls die Auswirkungen der Sparpolitik auf die Menschenrechte standen.

Angesichts des erheblichen Rückgangs der Zahl der Migranten, die in den letzten zwei Jahren nach Griechenland kamen, betonte der Kommissar, dass die derzeitigen Zahlen für Griechenland allein schwer zu bewältigen sind, Europa jedoch ohne größere Schwierigkeiten mit ihnen umgehen kann. "Es ist höchste Zeit, dass alle Mitgliedstaaten des Europarates ihre Grundwerte vereinen und sich im Geiste der kollektiven Verantwortung und Solidarität mit diesem Thema befassen", sagte Kommissarin Mijatović.


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