Der Europarat hat die Fortschritte Lettlands bei der Verhütung von Gewalt gegen Frauen zur Kenntnis genommen, gleichzeitig aber festgestellt, dass unter anderem eine bessere Opferunterstützung, die Priorisierung von Opfern und Kindern in Sorgerechtsverfahren und Änderungen des Gesetzes über Vergewaltigung erforderlich sind.
Die Schlussfolgerungen stammen aus dem jüngst veröffentlichten ersten Basisbewertungsbericht der Expertengruppe des Europarates für die Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt (GREVIO) über die Umsetzung des Übereinkommens zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt („Istanbul-Konvention“) durch Lettland. Das Übereinkommen ist in dem Land am 1. Mai 2024 in Kraft getreten. (weiter)
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Die GREVIO ist das unabhängige Expertenorgan, das für die Überwachung der Umsetzung des Übereinkommens des Europarates zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt (bekannt als „Istanbul-Konvention“) durch die Vertragsparteien zuständig ist. Der Vertrag steht neben den 46 Mitgliedsstaaten des Europarates allen Ländern der Welt zur Zeichnung offen und wurde bisher von 38 Staaten und der Europäischen Union ratifiziert und von weiteren sechs Staaten unterzeichnet.

