Der Präsident des griechischen Parlaments, Konstantinos Tasoulas, der Präsident der Parlamentarischen Versammlung des Europarates, Theodoros Rousopoulos, und der Stellvertretende Generalsekretär des Europarates, Bjørn Berge, haben im griechischen Athen eine zweitägige Konferenz zur Förderung von Sicherheit, Integrität, Gleichberechtigung und Inklusion im Sport eröffnet. Die Veranstaltung am 4. und 5. November wurde gemeinsam vom griechischen Parlament und der Parlamentarischen Versammlung des Europarates organisiert.
An der Konferenz nehmen Abgeordnete und politisch Verantwortliche, Sportlerinnen und Sportler, Sportorganisationen und Fachleute teil, um über die Förderung von Sicherheit, Integrität, Gleichberechtigung und Inklusion im Sport zu diskutieren. Dabei wird auch eine parlamentarische Allianz für gute Governance und Integrität im Sport ins Leben gerufen. Neben der Arbeit der Parlamentarischen Versammlung selbst wird diese dazu beitragen, die Rolle der nationalen Parlamente bei der Gestaltung und Umsetzung von Maßnahmen zur Verbesserung der Governance und Integrität des Sports zu stärken.
In seiner Eröffnungsansprache erklärte der Stellvertretende Generalsekretär, Bjørn Berge: „Ein auf Werten basierender Sport ist in unser aller Interesse. Indem wir zusammenarbeiten und die nationalen Parlamente stärker in unsere Arbeit einbinden, können wir ihre Reichweite vergrößern und neue Ideen anregen, die zur Bewältigung der aktuellen Fragen in der Welt des Sports benötigt werden.“
Zudem wies er auf die vom Europarat entwickelten, wichtigen Instrumente hin, darunter die Anti-Doping-Konvention, die Saint-Denis-Konvention, die die Sicherheit jener gewährleistet, die an Sportveranstaltungen teilnehmen oder ihnen beiwohnen, und die Magglingen-Konvention, die Behörden mit Sportorganisationen, Wettbewerbsveranstaltern und Wettunternehmen verbindet, um Personen aufzuspüren und zu bestrafen, die versuchen, Sportwettbewerbe zu manipulieren.
Im Rahmen der Eröffnungsfeier wurden auch die griechischen Olympiasieger und Sieger der Paralympischen Spiele geehrt.
Der stellvertretende Minister für Bildung, religiöse Angelegenheiten und Sport, Giannis Vroutsis, nutzte die Gelegenheit, um die in Europa und insbesondere in Griechenland unternommenen Anstrengungen zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderungen in den Sport hervorzuheben.
„Ich bin sehr stolz darauf, ein umfassendes Projekt von großer Bedeutung für die paralympische Bewegung zu präsentieren: den Bau der ersten paralympischen Sportstätte in Athen. Viele Jahre lang waren wir auf den hinteren Plätzen zu finden, aber jetzt beteiligen sich mehr als hundert Kommunen an diesem wichtigen Projekt“, betonte Vroutis. Heute, so fügte er hinzu, „bemühen wir uns um die Schaffung einer Kultur, die nicht nur die Attraktivität des Sports erhöht, sondern auch die Kosten senkt, sodass der Sport zu einem festen Bestandteil des Wohls der Bevölkerung wird“.

