Bei den Parlamentswahlen am 7. Juni 2026 ist den Wählenden in einem gut organisierten Verfahren eine echte Wahlmöglichkeit zwischen politischen Alternativen geboten worden, obwohl während des Wahlkampfs direkter Druck aus dem Ausland in Form eskalierender Handelsbeschränkungen und Sicherheitsbedrohungen beobachtet wurde, die darauf abzielten, die Wählenden zugunsten der Opposition unangemessen zu beeinflussen: Zu diesem Schluss kommen internationale Beobachter in einer heute veröffentlichten vorläufigen Erklärung.
Der Wahlkampf sei sehr konfrontativ und von spaltender Rhetorik und von Vorwürfen des Stimmenkaufs und anderer Wahlverstöße geprägt gewesen, die zu zahlreichen Strafverfahren gegen Kandidierende und Aktivisten der Opposition führten. Dies habe viele Oppositionsanhänger dazu veranlasst, sich nicht aktiv am Wahlkampf zu beteiligen. In Verbindung mit dem Druck auf Beschäftigte des öffentlichen Dienstes, an Veranstaltungen der Regierungspartei teilzunehmen, sowie den kürzlich eingeführten sozialen und wirtschaftlichen Maßnahmen habe dies Bedenken hinsichtlich der Chancengleichheit im Wahlkampf aufkommen lassen, heißt es in der Erklärung. (weiter)

