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Antifolterkomitee über Montenegro: Trotz gewisser Fortschritte bleiben Misshandlungen ein Problem und müssen bekämpft werden

Komitee zur Verhütung von Folter und unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe (CPT) Straßburg 7. Februar 2019
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Antifolterkomitee über Montenegro: Trotz gewisser Fortschritte bleiben Misshandlungen ein Problem und müssen bekämpft werden

Obwohl bei der Behandlung von Menschen, die von der Polizei festgehalten werden, insgesamt einige Verbesserungen festgestellt wurden, scheinen Misshandlungen immer noch weitverbreitet und müssen durch strengere Aufnahmekriterien, bessere Ausbildung und wirksamere Aufsicht bekämpft werden. Auch in Gefängnissen werden weiterhin Misshandlungen gemeldet; die Praxis, Insassen zu fixieren und Untersuchungshäftlinge monate- und jahrelang bis zu 23 Stunden pro Tag in ihre Zellen zu sperren, ist noch immer üblich und muss beendet werden. In den besuchten psychiatrischen Einrichtungen herrschte zwar im Allgemeinen eine positive Atmosphäre, allerdings wurde beobachtet, dass die Einrichtungen chronisch überbelegt waren und Patienten über einen längeren Zeitraum Benzodiazepine verschrieben wurden. So lauten die wichtigsten Ergebnisse des neuen, heute veröffentlichten Berichts des Komitees des Europarates zur Verhütung von Folter und unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe (CPT) über seinen periodischen Besuch in Montenegro. Der Besuch fand vom 9. bis 16. Oktober 2017 statt. Gemeinsam mit dem Bericht wurde die Stellungnahme der Behörden veröffentlicht.


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