Am 17. September 2026 fand am Rande der Plenartagung des Europäischen Parlaments in Straßburg ein erfolgreicher Meinungsaustausch zwischen dem Europarat und der Interfraktionellen Arbeitsgruppe für angestammte Minderheiten, nationale Gemeinschaften und Sprachen (Minderheiten-Intergruppe) des Europäischen Parlaments statt. Hallvard Gorseth, Direktor für Gleichberechtigung und Würde in der Generaldirektion Demokratie und Menschenwürde, informierte die Mitglieder des Europäischen Parlaments über die regelmäßige Überwachungstätigkeit im Rahmen des Rahmenübereinkommens zum Schutz nationaler Minderheiten und der Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen. Dies sind die weltweit einzigen Verträge zum Schutz und zur Förderung der Rechte nationaler Minderheiten und der Regional- oder Minderheitensprachen.
Er informierte zudem über die jüngsten Veröffentlichungen und thematischen Infoblätter und hob hervor, dass die darin enthaltenen Empfehlungen unter anderem einen Beitrag zu einer themenübergreifenden Politikgestaltung leisten sollen. Einigkeit bestand darüber, dass Abgeordnete auf nationaler Ebene, in der Parlamentarischen Versammlung des Europarates und im Europäischen Parlament eine wichtige Rolle dabei spielen, die wirksame Umsetzung dieser Empfehlungen und weitere Ratifizierungen zu unterstützen.
Die Einladung knüpfte an den im Juni 2025 begonnenen Austausch zwischen der Minderheiten-Intergruppe des Europäischen Parlaments und dem Europarat an.


