Alle politischen Entscheidungen über den Zugang von Kindern zu Sozialen Medien sollten sich an einem kinderrechtsorientierten Ansatz ausrichten, der sich auf die neuesten Forschungsergebnisse stützt und vor allem die Stimmen der Kinder berücksichtigt. Da viele Länder derzeit ihre Rechtsvorschriften zum Zugang von Kindern zu Sozialen Medien überprüfen, diskutierten die Teilnehmenden einer heute im Europarat abgehaltenen Debatte, darunter Jugendbotschafter aus Irland, Italien, Malta und Österreich, wie sich der Schutz von Kindern am besten mit der Achtung ihrer Rechte und der Möglichkeit einer sinnvollen Teilnahme an der öffentlichen Debatte in Einklang bringen lässt.
„Immer wieder steht Europa vor demselben Dilemma: Es muss sich zwischen Sicherheit und Rechten entscheiden, als ob beides unvereinbar wäre“, erklärte der Generalsekretär des Europarates, Alain Berset, in seiner Eröffnungsrede. „Wenn es um Soziale Medien geht, ist die Debatte oft von denselben Begriffen geprägt: Sollen wir den Zugang sperren, um Kinder zu schützen, oder ihre Rechte garantieren und dabei die Risiken in Kauf nehmen? Das ist eine falsche Wahl. Eine Wahl, die in eine Sackgasse führt“, warnte er.
Der monegassische Minister für Gesundheit und Soziales, Christophe Robino, bestätigte, dass sich diese komplexe Frage nicht ausschließlich auf eine einfache Wahl zwischen Freiheit und Beschränkung reduzieren lässt. „Vielmehr geht es darum, die Voraussetzungen für eine Freiheit zu schaffen, die mit den Rechten der Kinder und dem Schutz ihres Wohls vereinbar ist“, erklärte er. „Im europäischen Rechtsraum, den wir aufbauen, darf der digitale Bereich keine Ausnahmezone werden. Die Rechte der Kinder müssen online ebenso real, wirksam und schützend sein wie anderswo. In diesem Sinne hat sich Monaco gemeinsam mit dem Europarat aktiv an der Organisation dieses Dialogs beteiligt“, betonte der Minister. (weiter)
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Der Europarat setzt sich für Ihre Kinder ein

