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Erklärung von Timo Soini, Vorsitzender des Ministerkomitees, zur Verwendung von Gebärdensprachen in Europa

Vorsitz im Ministerkomitee Straßburg 14. Mai 2019
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Timo Soini

Timo Soini

„Ich begrüße die Unterstützung, die das Ministerkomitee heute für die Förderung und den Schutz von Gebärdensprachen in Europa geäußert hat“, erklärte Timo Soini, Vorsitzender des Ministerkomitees und Außenminister Finnlands, am 14. Mai. In einer Antwort auf die Empfehlung 2143 zum Schutz und zur Förderung von Gebärdensprachen unterstrich das Ministerkomitee die Bedeutung von Gebärdensprachen als natürliche Sprachen von gehörlosen Menschen und erkannte an, dass es wichtig wäre, das Verständnis dafür zu verbessern, wie Gebärdensprachen in den Mitgliedsstaaten des Europarates geschützt und gefördert werden.

„Gebärdensprachen haben in Finnland den Status offizieller Sprachen. Unter unserem Vorsitz wurde von einer finnischen Expertin, Eeva Tupi, eine Studie zu den Rechten im Hinblick auf Gebärdensprachen im Rahmen des Europarates und seiner Mitgliedsstaaten erstellt und während der Teilsitzung der Parlamentarischen Versammlung im April präsentiert. Bei derselben Gelegenheit ist auch ein finnischer Rap-Künstler, Signmark, aufgetreten, der die Gebärdensprache verwendet. Diese Ereignisse haben dazu beigetragen, für Gebärdensprachen und die Rechte von gehörlosen Menschen zu sensibilisieren. Ich hoffe, dass der Europarat weiterhin ein besonderes Augenmerk auf die Förderung und den Schutz von Gebärdensprachen legt.“


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