Die Unterstrafestellung schwerer Formen von Hassrede, die Unterstützung von Opfern, die Gewährleistung der Zusammenarbeit zwischen Polizei und Staatsanwaltschaft und die Verbesserung des Strafrechtssystems – dies sind die Hauptthemen der Diskussionen auf der Konferenz zur Verhütung und Bekämpfung von Hassverbrechen, die am 19. und 20. Juni in Straßburg stattfindet.
Angesichts des jüngsten Anstiegs der gemeldeten Hassverbrechen müssen in ganz Europa dringend konzertierte und konkrete Maßnahmen ergriffen werden, um die Ursachen von Hassverbrechen und die ihnen zugrunde liegenden Vorurteile zu bekämpfen und Hassverbrechen wirksamer zu untersuchen und zu ahnden.
„Hassverbrechen erfordern eine gemeinsame Antwort. Die jüngsten Ereignisse in Europa erinnern uns daran, dass wir keine Zeit zu verlieren haben. Lassen Sie uns auf der Grundlage der Normen des Europarates zusammenarbeiten, um ihnen entgegenzutreten, sie zu verhindern und sicherzustellen, dass Hass nicht ungestraft bleibt“, betonte der Stellvertretende Generalsekretär des Europarates, Bjørn Berge, in seiner Eröffnungsrede an die Teilnehmenden der Veranstaltung.
Die Konferenz wird vom Lenkungsausschuss für Antidiskriminierung, Diversität und Inklusion (CDADI) des Europarates unter der Schirmherrschaft des maltesischen Vorsitzes im Ministerkomitee veranstaltet. Der Leiter des Referats für Integration und Rassismusbekämpfung im Büro des maltesischen Premierministers, Alexander Tortell, hielt ebenfalls eine Rede zur Eröffnung der Veranstaltung. (weiter)

