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Pompdidou-Gruppe begeht vor dem Hintergrund zunehmenden Drogenkonsums in Europa 50-jähriges Bestehen in Paris

Pompidou-Gruppe Strassburg 26. Oktober 2021
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Pompdidou-Gruppe begeht vor dem Hintergrund zunehmenden Drogenkonsums in Europa 50-jähriges Bestehen in Paris

Die Internationale Kooperationsgruppe des Europarates für Drogen- und Suchtpolitik (Pompidou-Gruppe) begeht am 28. Oktober im Centre Pompidou in Paris ihr 50-jähriges Bestehen mit einer Veranstaltung, in deren Mittelpunkt einerseits ein Rückblick auf Geschichte und Erfolge der Gruppe und andererseits die Betonung der zentralen Bedeutung der Menschenrechte auch in der Drogenpolitik stehen werden. Die Feier findet vor dem Hintergrund einer starken Zunahme des Drogenkonsums in Frankreich und anderen Teilen der Welt statt, insbesondere infolge der Gesundheitskrise. Beispielsweise ist der Konsum von Crack in jüngster Zeit sichtbarer geworden, was mit zahlreichen Herausforderungen für die öffentliche Ordnung und die Gesundheit verbunden ist.

Die Pompidou-Gruppe, die nach dem früheren französischen Präsidenten benannt ist, der ihre Einrichtung initiierte, stellt Instrumente zur Verfügung, die Entscheidungstragende dabei unterstützen, wirksame Maßnahmen zur Einschränkung des Drogenhandels umzusetzen, Suchterkrankungen besser zu behandeln und den damit verbundenen negativen Auswirkungen auf die Gesellschaft entgegenzutreten. Von der Entkriminalisierung bis zur Nutzung von risikoarmen Drogenkonsumräumen ergreifen viele Mitgliedsstaaten der Pompidou-Gruppe Maßnahmen, um Drogensucht als Gesundheitsproblem und nicht als Kriminalitätsproblem zu behandeln.

In diesem Zusammenhang stellt die Pompidou-Gruppe ihre Arbeit unter das Motto „Menschenrechte im Zentrum der Drogenpolitik“. „Wir begrüßen diesen neuen menschenrechtsorientierten Ansatz, bei dem die Würde des Einzelnen im Vordergrund steht, sowie die Maßnahmen zum Schutz der öffentlichen Gesundheit, zur Bekämpfung von Diskriminierung und Stigmatisierung und zur Verhütung organisierter Kriminalität“, erklärte die Generalsekretärin des Europarates.

Folgende Persönlichkeiten werden Eröffnungsreden halten: Marija Pejčinović Burić (Generalsekretärin des Europarates), Péter Szijjártó (ungarischer Minister für Äußeres und Handel und Vorsitzender des Ministerkomitees des Europarates), Antonio Lacerda Sales (Stellvertretender Gesundheitsminister Portugals), sowie ein Vertreter der französischen Regierung. Darüber hinaus wird die Pompidou-Gruppe die Preisträgerinnen und Preisträger des Europäischen Drogenpräventionspreises 2021 (10. Ausgabe) ehren. Mit diesem Preis werden Suchtpräventionsprojekte ausgezeichnet, bei denen junge Menschen in die Planung, Umsetzung, oder Evaluierungsphase eingebunden sind.


 Pressemitteilung
Pompidou-Gruppe begeht vor dem Hintergrund zunehmenden Drogenkonsums in Europa 50-jähriges Bestehen in Paris [EN]


 50-jähriges Bestehen der Pompidou-Gruppe [EN]


 Speeches:
-  Marija Pejčinović Burić, Secretary General of the Council of Europe
- Péter Szijjártó, Hungarian Minister for Foreign Affairs and Trade, Chair of the Committee of Ministers of the Council of Europe
- Antonio Lacerda Sales, Deputy Minister of Health of Portugal
- Nicolas Prisse, President of the French anti-drug authority, MILDECA


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