Am 19. Mai ist der 31. Nord-Süd-Preis des Europarates verliehen worden. Die diesjährige Ausgabe ist von besonderer Bedeutung, da sie mit dem 50. Jahrestag des Beitritts Portugals zum Europarat zusammenfällt. Der Preis wurde vom Präsidenten der portugiesischen Republik, António José Seguro, im Rahmen einer Zeremonie unter dem Vorsitz des Präsidenten der Versammlung der Republik Portugal, José Pedro Aguiar-Branco, überreicht.
Der seit 1995 jährlich verliehene Nord-Süd-Preis des Europarates zeichnet zwei Preistragende aus den Kategorien Nord, Süd und Global aus. Die Jury* des Preises für 2026 hat entschieden, den Preis Bragi Guðbrandsson und Rami Abu Jamous für ihr Engagement zur Verteidigung und Förderung von Menschenrechten, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit sowie für ihren Beitrag zum interkulturellen Dialog und zur Stärkung der Nord-Süd-Partnerschaft und -Solidarität im Einklang mit den Grundsätzen und Prioritäten des Europarates zu verleihen. (weiter)
*Die Jury wird vom Vorsitz des Exekutivkomitees des Nord-Süd-Zentrums geleitet und setzt sich aus den Mitgliedern des Präsidiums sowie einer Person, die das Gastgeberland des Nord-Süd-Zentrums vertritt, zusammen, sofern diese nicht Mitglied des Präsidiums ist.
Nord-Süd-Zentrum des Europarates [EN]

