Der Nord-Süd-Preis des Europarates geht an den stellvertretender Generalsekretär der Vereinten Nationen und Hohen Vertreter der Allianz der Zivilisationen der Vereinten Nationen, Miguel Ángel Moratinos, sowie an eine Initiative, die es Flüchtlingen ermöglicht, an den Olympischen und Paralympischen Spielen teilzunehmen. Die Preisverleihung fand im portugiesischen Parlament in Lissabon statt.
Der Generalsekretär des Europarates, Alain Berset, erklärte in seiner Rede bei der Zeremonie: „Der Europarat ist in erster Linie ein Projekt des Friedens. Eines Friedens, der auf Gerechtigkeit und internationaler Zusammenarbeit beruht, die für die Wahrung der menschlichen Gesellschaft und Zivilisation unerlässlich sind. Das ist die Grundlage des Nord-Süd-Zentrums. Und deshalb ist dieser Preis so wichtig. Die Preisträger, die wir heute ehren, setzen sich für Dialog, Menschenwürde und Hoffnung ein.“
Miguel Ángel Moratinos wurde für seine Laufbahn in der Diplomatie und den internationalen Beziehungen ausgezeichnet, die er der Förderung des Friedens, insbesondere im Nahen Osten (wo er sieben Jahre lang Sonderbeauftragter der Europäischen Union war), ebenso gewidmet hat wie dem interkulturellen Dialog zwischen verschiedenen Regionen. Unter anderem war Moratinos auch spanischer Außenminister. (weiter)
Nord-Süd-Preis des Europarates [EN]
Internationales Olympisches Komitee [EN]
Internationales Paralympisches Komitee [EN]

