Die in dieser Woche veröffentlichten Berichte würdigen die Anstrengungen der Slowakei zum Schutz von Minderheitensprachen, insbesondere des Ungarischen, sowie die Bemühungen Armeniens zur Förderung der sprachlichen Vielfalt. In beiden Dokumenten wird jedoch betont, dass noch Fortschritte erzielt werden müssen.
Der Sachverständigenausschuss der Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen, der diese Berichte veröffentlicht, weist in beiden Ländern auf Probleme im Zusammenhang mit Minderheitensprachen im Bildungswesen und in anderen Bereichen hin.
Förderung von Minderheitensprachen
In der Slowakei nahm der Ausschuss die Gesetzgebung zur Kenntnis, die den Gebrauch von Minderheitensprachen in mehreren Bereichen erlaubt, sowie die Unterstützung, die die Behörden den Museen mehrerer nationaler Minderheiten gewähren.
In Armenien ermöglichte ein in Schulen eingeführtes Programm zur „kulturellen Vielfalt“ den Unterricht und das Erlernen von Minderheitensprachen; im Jahr 2024 nahmen landesweit etwa 170 Schulen daran teil. Minderheitengemeinschaften organisieren regelmäßig kulturelle Veranstaltungen, Konferenzen und Feste im Zusammenhang mit ihrer Kultur, die von der armenischen Regierung finanziert und aktiv unterstützt werden. (weiter)
Pressemitteilung zum Bericht über Armenien [EN]
Pressemitteilung zum Bericht über die Slowakei [EN]
Bericht über die Slowakei [EN]

