Die Expertengruppe des Europarates für die Bekämpfung des Menschenhandels (GRETA) untersucht in einem neuen, heute veröffentlichten Bericht die Maßnahmen, die Dänemark seit 2020 ergriffen hat, um das Risiko des Menschenhandels für die am stärksten gefährdeten Gruppen zu verringern, Opfer zu identifizieren und zu unterstützen sowie Menschenhändler zu bestrafen.
In dem Bericht begrüßt die GRETA die Verbesserungen des Rechtsrahmens, einschließlich der Verabschiedung von Änderungen des Strafgesetzbuches und eines neuen Kindergesetzes sowie von Gesetzen, die den Schutz von Wanderarbeitnehmenden verbessern. Ebenso begrüßt sie die Verabschiedung des 6. nationalen Aktionsplans zur Bekämpfung des Menschenhandels für den Zeitraum 2022–2025, der mit mehr Finanzmitteln ausgestattet ist. (weiter)
Die Expertengruppe für die Bekämpfung des Menschenhandels (GRETA) ist ein unabhängiges Organ, das beurteilt, wie die Länder das Übereinkommen des Europarates zur Bekämpfung des Menschenhandels umsetzen. Alle 46 Mitgliedsstaaten des Europarates sind durch das Übereinkommen gebunden, ebenso wie die Nichtmitgliedsstaaten Belarus und Israel.

