Die Expertengruppe des Europarates für die Bekämpfung des Menschenhandels (GRETA) untersucht in einem heute veröffentlichten Bericht die Maßnahmen, die Montenegro seit 2021 ergriffen hat, um die Risiken von Menschenhandel für die am stärksten gefährdeten Gruppen zu verringern, Opfer zu identifizieren und zu unterstützen und Menschenhändler zu bestrafen.
Die GRETA begrüßt in dem Bericht die von den montenegrinischen Behörden ergriffenen Maßnahmen zur Stärkung des Rechtsrahmens durch die Verabschiedung einer Sonderbestimmung über die Nichtsanktionierung von Menschenhandelsopfern für Straftaten, die zu begehen sie gezwungen wurden. Ebenso begrüßt werden in dem Bericht die Änderungen des Gesetzes über unentgeltliche juristische Unterstützung sowie der Abschluss eines überarbeiteten Abkommens über die gegenseitige Zusammenarbeit zwischen Behörden und Zivilgesellschaft bei der Bekämpfung des Menschenhandels. (weiter)
Expertengruppe für die Bekämpfung des Menschenhandels (GRETA) [EN]
Das Übereinkommen des Europarates bleibt unser bestes Instrument gegen Menschenhandel

