Mehr als 500 Vertreterinnen und Vertreter von nationalen Regierungen, Anti-Doping-Organisationen und ständigen Delegationen bei der UNESCO sind in Paris zusammengekommen, um an der Konferenz der Vertragsparteien des Internationalen Übereinkommens gegen Doping im Sport (COP10) teilzunehmen.
Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des Internationalen Übereinkommens gegen Doping im Sport zogen die Teilnehmenden eine Bilanz der Fortschritte, die in zwei Jahrzehnten globaler Anstrengungen zur Wahrung der Werte des Sports, der Ethik im Sport und der Gesundheit der Aktiven erzielt wurden. Weitere Diskussionsthemen waren die Steuerung und Einhaltung des Übereinkommens sowie mögliche Antworten auf neue Fragen in Verbindung mit der Integrität im Sport.
Als Vertreter des Europarates hielt der Stellvertretende Generalsekretär, Bjørn Berge, bei der Eröffnung des Treffens eine Rede. Dabei skizzierte er die Geschichte der UNESCO-Konvention und des Übereinkommens des Europarates gegen Doping, der beiden einzigen internationalen Verträge, die einen verbindlichen Rechtsrahmen für Staaten zur Bekämpfung von Doping im Sport definieren. Zudem hob Berge die Zusammenarbeit des Europarates mit nationalen Anti-Doping-Organisationen und der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) hervor, die sicherstellen soll, dass der Welt-Anti-Doping-Code die sportlichen Prinzipien der Chancengleichheit und der demokratischen Werte widerspiegelt. (weiter)
Stellvertretender Generalsekretär, Bjørn Berge [EN]
Übereinkommen des Europarates gegen Doping [EN]
Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) [EN]

