Zurück GRETA begrüßt deutlichen Anstieg der Verurteilungen wegen Menschenhandelsdelikten in Bosnien und Herzegowina

Europaratsorgan fordert stärkere Maßnahmen zur Verhütung von Kinderhandel und Kinderheirat
Roma-Kinder, Asylsuchende und Wanderarbeitnehmende sind in dem Land besonders anfällig für Menschenhandel

Roma-Kinder, Asylsuchende und Wanderarbeitnehmende sind in dem Land besonders anfällig für Menschenhandel

Die Expertengruppe des Europarates für die Bekämpfung des Menschenhandels (GRETA) hat die von Bosnien und Herzegowina getroffenen Maßnahmen zur Verbesserung seiner Reaktion auf Menschenhandel begrüßt und gleichzeitig die Notwendigkeit weiterer Fortschritte in den Bereichen Prävention, Identifizierung von Opfern, Unterstützung, Prozesskostenhilfe und Entschädigung hervorgehoben. Diese Einschätzung ist Teil des neu veröffentlichten Berichts der vierten Bewertungsrunde der GRETA.

Die GRETA stellt eine Reihe positiver Entwicklungen seit ihrer letzten Bewertung fest, darunter die Verabschiedung einer neuen Strategie zur Bekämpfung des Menschenhandels für den Zeitraum 2024–27, Änderungen am Strafgesetzbuch des Brčko-Distrikts zur Stärkung des Rechtsrahmens zur Bekämpfung des Menschenhandels, die proaktive Arbeit mobiler Identifizierungsteams, spezielle Schulungen für Fachkräfte und eine deutliche Zunahme der Verurteilungen wegen Menschenhandelsdelikten. (weiter)


 Vollständiger Bericht der GRETA über Bosnien und Herzegowina [EN]

 Bosnien und Herzegowina und die GRETA [EN]

GRETA Strassburg 18. Juni 2026
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