Die zunehmend angespannte Situation beim Zugang zur Gesundheitsversorgung, der steigende Einsatz künstlicher Intelligenz, die wachsende sozioökonomische Ungleichheit in Europa, die sich auf die Wahrnehmung sozialer Rechte auswirkt, Einschränkungen der Medien- und Meinungsäußerungsfreiheit, konfliktbedingte Migration – diese Probleme, die oft als global angesehen werden, haben eine eindeutige lokale und regionale Dimension. Oft sind es die Entscheidungstragenden auf lokaler Ebene, die an vorderster Front stehen und sich ihnen stellen müssen.
Diese Themen wurden auf der 50. Plenarsitzung des Kongresses der Gemeinden und Regionen erörtert, die in dieser Woche in Straßburg zu Ende ging. Die Debatten wurden als Beitrag zum Neuen Demokratischen Pakt für Europa abgehalten und zeigen die Breite der ganz Europa betreffenden Fragen, mit denen sich der Kongress befassen kann, und das Spektrum der kommunalen und regionalen Perspektiven, die dieses Organ des Europarates einbringen kann.
Künstliche Intelligenz: Innovationen bergen Risiken für den Datenschutz und die Menschenrechte
Der zunehmende Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) verändert grundlegend die Art und Weise, wie Städte und Regionen Dienstleistungen erbringen, mit der Bevölkerung interagieren und die Infrastruktur verwalten. Innovationen verbessern zwar oft die Effizienz, Reaktionsfähigkeit und Transparenz der öffentlichen Verwaltung, bringen jedoch auch komplexe Schwierigkeiten im Zusammenhang mit dem Datenschutz und dem Schutz der Menschenrechte mit sich. Vielen Mandatsträgerinnen und -trägern und Mitarbeitenden lokaler und regionaler Behörden fehlen die Kompetenzen und Ressourcen, um mit KI-Instrumenten zu arbeiten. (weiter)
Kongress der Gemeinden und Regionen [EN]

