Zurück Georgien sollte gefährdete Personen besser vor Menschenhandel schützen

Laut Bericht des Europarates müssen Täter bestraft werden und Opfer Wiedergutmachung erhalten
Georgien sollte gefährdete Personen besser vor Menschenhandel schützen

In einem neuen Bericht, den die Expertengruppe des Europarates für die Bekämpfung des Menschenhandels (GRETA) heute veröffentlicht hat, werden die Maßnahmen untersucht, die Georgien im Zeitraum 2020 bis 2024 ergriffen hat, um das Risiko des Menschenhandels für die am stärksten gefährdeten Gruppen zu verringern, Opfer zu identifizieren und zu unterstützen sowie Menschenhändler zu bestrafen. Besonderes Augenmerk legt die GRETA in dem Bericht auf den zunehmenden Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) durch Menschenhändler und die Maßnahmen der Behörden zur Bekämpfung dieses besorgniserregenden neuen Phänomens.

Die GRETA begrüßt die regelmäßige (zweimal jährliche) Verabschiedung nationaler Aktionspläne zur Bekämpfung des Menschenhandels sowie die Eröffnung eines neuen staatlichen Wohnheims für Opfer des Menschenhandels in Tiflis im Jahr 2023. Darüber hinaus wurde im Jahr 2021 das Gesetz zur Bekämpfung des Menschenhandels dahingehend geändert, dass der Zugang der Opfer zu einer staatlichen Entschädigung nicht davon abhängt, dass sie vonseiten des Täters keine Entschädigung erhalten haben. (weiter)


 Vollständiger Bericht [EN]

 Georgien und die GRETA [EN]

 Georgien im Europarat


 

Expertengruppe für die Bekämpfung des Menschenhandels (GRETA) Straßburg 20. Oktober 2025
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