Laut dem Antifolterkomitee des Europarates könnten die schwerwiegenden Probleme, die es in belgischen Gefängnissen beobachtet hat, Personen einer unmenschlichen und erniedrigenden Behandlung aussetzen und das gesamte Strafvollzugssystem des Landes schwächen.
Das Europäische Komitee zur Verhütung von Folter und unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe (CPT) hat heute infolge seines Besuchs in Belgien von 15. bis 26. Mai 2025 einen neuen Bericht veröffentlicht. Dabei hatte das CPT fünf Haftanstalten in Brüssel, Flandern und der Wallonie sowie die Zentren für forensische Psychiatrie in Antwerpen und Gent besucht. (weiter)
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Das Europäische Komitee zur Verhütung von Folter und unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe (CPT) besucht in den Vertragsstaaten des Europäischen Übereinkommens zur Verhütung von Folter Orte, an denen Personen die Freiheit entzogen wird, um zu prüfen, wie diese Personen dort behandelt werden, und gegebenenfalls ihren Schutz vor Folter und unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe zu verstärken. Zu diesen Orten zählen Gefängnisse, Jugendhaftanstalten, Polizeidienststellen, Abschiebehafteinrichtungen, psychiatrische Kliniken und Pflegeheime. Nach jedem Besuch übermittelt das CPT einen Bericht mit seinen Schlussfolgerungen und Empfehlungen an die betreffende Regierung.
Vollständiger Bericht über Haftbedingungen in Belgien [EN]

