Zurück Europarat fördert Gleichstellungs- und Antidiskriminierungsagenda mit demokratischen Kräften und der Zivilgesellschaft in Belarus

Neue Instrumente und verstärkte Verpflichtungen in Warschau erörtert
Gemeinsames Programm der Europäischen Union und des Europarates hat zur Entwicklung nützlicher Instrumente für Zivilgesellschaft und demokratische Kräfte geführt

Gemeinsames Programm der Europäischen Union und des Europarates hat zur Entwicklung nützlicher Instrumente für Zivilgesellschaft und demokratische Kräfte geführt

Vertreterinnen und Vertreter der belarussischen demokratischen Kräfte und internationale Partner haben auf einer Konferenz, die in Warschau im Rahmen eines gemeinsamen Programms der Europäischen Union und des Europarates stattfand, die wichtigsten Ergebnisse ihrer Arbeit zur Förderung der Grundsätze der Gleichstellung und Nichtdiskriminierung in den letzten zwei Jahren in Belarus vorgestellt. An der Konferenz nahmen politische Führungspersönlichkeiten aus Belarus im Exil, Personen aus der Zivilgesellschaft und internationale Partner teil. Sie legten zukünftige Prioritäten fest und hoben hervor, wie die Zusammenarbeit die europäischen Normen weiter voranbringt und den Boden für ein zukünftiges demokratisches Belarus bereitet.

Claus Neukirch, Direktor für Programmkoordination des Europarates, erklärte: „Mit Unterstützung der EU bietet der Europarat mehr als Normen. Gemeinsam schaffen wir Lösungen. Unsere Zusammenarbeit mit den demokratischen Kräften und der Zivilgesellschaft in Belarus bei Gleichstellung und Antidiskriminierung wird fortgesetzt und zeigt, dass engagierte Partnerschaft auch im Exil die Grundlage für Veränderungen schaffen kann.“

Echte Veränderung für die Menschen in Belarus

Die Teilnehmenden bekräftigten die politische Verpflichtung der belarussischen demokratischen Akteure, Gleichstellungsgrundsätze in ihre aktuelle und zukünftige Arbeit zu integrieren. „Unser Ziel ist klar: ein demokratisches Belarus, in dem Gesetzgebung, Politik und Institutionen vollständig den europäischen Menschenrechtsnormen entsprechen und Gleichheit und Schutz für alle gewährleisten“, betonte Pawel Latuschka, stellvertretender Leiter des Vereinigten Übergangskabinetts. (weiter)

Diese Veranstaltung ist Teil des gemeinsamen Programms „Partnerschaft für gute Regierungsführung“ der Europäischen Union und des Europarates, das von der Europäischen Union und dem Europarat kofinanziert und vom Europarat im Rahmen des Projekts „Aktivität zur Zusammenarbeit mit demokratischen Kräften und der Zivilgesellschaft in Belarus im Bereich der Antidiskriminierung – Phase II“ umgesetzt wird.


 Weitere Informationen über die Arbeit des Europarates zum Thema Gleichstellung

Europarat Strassburg 9. April 2026
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