Die drei satzungsgemäßen Ausschüsse des Kongresses der Gemeinden und Regionen sind am 15. Oktober 2024, dem ersten Tag der 47. Sitzung, in Straßburg zusammengetreten und haben sich über die Arbeit des Kongresses im Bereich der Menschenrechte auf kommunaler und regionaler Ebene ausgetauscht.
Der Monitoring-Ausschuss wurde über die Post-Monitoring-Aktivitäten in der Türkei und in Irland sowie über einen Informationsbesuch in Rumänien am 23. Oktober zu den jüngsten Kommunalwahlen im Juni informiert. Zudem wurde dem Ausschuss über die jüngsten Wahlbeobachtungsmissionen in Montenegro und Bosnien und Herzegowina anlässlich der Kommunalwahlen in den beiden Ländern berichtet.
Der Governance-Ausschuss wählte Judith Compagner (Niederlande, EPP/CCE) zur 5. stellvertretenden Vorsitzenden und verabschiedete einen Bericht über „Wasserressourcen unter Druck: Auf dem Weg zu einer besseren kommunalen und regionalen Governance“, der auf der Sitzung des Kongresses im März 2025 debattiert werden soll. Der Ausschuss genehmigte außerdem das Mandat für neue Berichte zu den Themen kulturelles Erbe und Erinnerung, Geschichtsunterricht auf regionaler Ebene und innovative Methoden der handlungsorientierten Partizipation.
Der Ausschuss für soziale Inklusion verabschiedete einen Bericht über die Ermächtigung kommunaler und regionaler Gebietskörperschaften zur Bekämpfung des Menschenhandels, über den der Kongress im März 2025 debattieren soll, und wurde über den Stand des Berichts über Innovationen im sozialen Wohnungsbau und die Überarbeitung der Europäischen Charta der Beteiligung der Jugend am Leben der Gemeinde und Region sowie über den Bericht über kommunale und regionale Governance informiert, der auf der Kongresssitzung im März 2025 debattiert werden soll.