Zwar sind in Norwegen positive Entwicklungen beim Schutz von Minderheitensprachen zu verzeichnen, doch sind nach wie vor dringende Maßnahmen erforderlich, vor allem um jene Sprachen zu schützen, die am stärksten gefährdet sind. Zu diesem Schluss gelangt ein neuer Bewertungsbericht, der vom Sachverständigenausschuss der Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen verfasst und gemeinsam mit Stellungnahmen der norwegischen Behörden veröffentlicht wurde. (weiter)
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Die Europäische Charta der Regional- oder Minderheitensprachen ist ein Übereinkommen des Europarates, das die traditionellen Regional- oder Minderheitensprachen der Vertragsstaaten schützen und fördern und es den Sprechern und Sprecherinnen dieser Sprachen ermöglichen soll, sie im öffentlichen und privaten Leben zu gebrauchen. Seine Umsetzung wird von einem unabhängigen Sachverständigenausschuss überwacht. Der Vertrag trat am 1. März 1998 in Kraft und gilt heute in 25 Staaten.

