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Uruguay unterzeichnet weltweiten KI-Vertrag des Europarates

Uruguay hat heute das Rahmenübereinkommen des Europarates über künstliche Intelligenz und Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit unterzeichnet, den ersten rechtsverbindlichen internationalen Vertrag, der sicherstellen soll, dass der Einsatz von KI-Systemen vollständig mit den Menschenrechten, der Demokratie und der Rechtsstaatlichkeit vereinbar ist.

Uruguay ist das erste lateinamerikanische Land, das den Vertrag unterzeichnet, und reiht sich damit in die Liste der 16 anderen Unterzeichner ein (elf Mitgliedsstaaten des Europarates sowie Israel, Japan, Kanada, die Vereinigten Staaten und die Europäische Union).

Die Zeichnung des Vertrags durch den Botschafter Uruguays in Frankreich, Enrique Emilio Loedel Soca, fand in Straßburg in Anwesenheit des Stellvertretenden Generalsekretärs des Europarates, Bjørn Berge, statt.

Das Rahmenübereinkommen bietet einen Rechtsrahmen, der den gesamten Lebenszyklus von KI-Systemen abdeckt. Es fördert Fortschritte und Innovationen im Bereich der KI und berücksichtigt gleichzeitig die Risiken, die diese für die Menschenrechte, die Demokratie und die Rechtsstaatlichkeit mit sich bringen kann. Um zukunftssicher zu sein, ist es technologieneutral formuliert.


 Der Europarat und künstliche Intelligenz [EN]

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Stellvertretender Generalsekretär Straßburg 2. September 2025
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