Obwohl es immer mehr Belege dafür gibt, dass die Beteiligung von Frauen Friedensabkommen stärker, inklusiver und nachhaltiger macht, sind Frauen weltweit in Friedensverhandlungen und Entscheidungsprozessen nach wie vor deutlich unterrepräsentiert.
Um diese Lücke zu schließen, kamen heute in Straßburg Vertreterinnen und Vertreter von Regierungen, internationalen Organisationen, der Zivilgesellschaft und der Wissenschaft zusammen, um Wege zu finden, wie die Hindernisse beseitigt werden können, die die Beteiligung von Frauen an der Konfliktlösung, der Friedensförderung und dem Wiederaufbau nach Konflikten weiterhin einschränken.
Bei der Eröffnung der diesjährigen Jahreskonferenz der Europaratskommission für die Gleichstellung der Geschlechter – „Frauen als Wegbereiterinnen für dauerhaften Frieden“ – hob der Generalsekretär des Europarates, Alain Berset, die Zusammenhänge zwischen diesem Thema und dem Neuen Demokratischen Pakt für Europa hervor:
„Wir alle verlieren, wenn Frauen ausgeschlossen werden, egal wo und in welchem Bereich unserer Demokratien“, sagte er.
„Die Förderung der Gleichstellung der Geschlechter sollte niemals als Frauenangelegenheit betrachtet werden. Sie ist eine Angelegenheit, die alle betrifft, genau wie der Frieden selbst. Und Frauen sollten auf allen Ebenen der Verhandlungen, der Entscheidungsfindung und der Friedensförderung einbezogen werden.“ (weiter)
Weitere Informationen über die Arbeit des Europarates für die Gleichstellung der Geschlechter [EN]

