Am 18. und 19. Mai 2026 hat der Europarat in Straßburg im Rahmen des monegassischen Vorsitzes im Ministerkomitee eine Konferenz mit dem Titel Menschenrechte in immersiven Welten (XR): freie Meinungsäußerung, Justiz, Kinderrechte und Lebensqualität veranstaltet. An der Konferenz nahmen Vertreterinnen und Vertreter europäischer Länder, des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte, der akademischen Welt und der Zivilgesellschaft, Technikfachleute sowie Fachleute des Europarates aus verschiedenen Bereichen teil, um zu diskutieren, wie immersive Welten Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit verändern.
Die Konferenz baute auf der Arbeit des Lenkungsausschusses für Medien und Informationsgesellschaft (CDMSI) auf, einschließlich der vor Kurzem verabschiedeten Machbarkeitsstudie zu Vorteilen und Gefahren für die Meinungsäußerungsfreiheit in immersiven Welten.
Die Diskussionen bestätigten, dass die Europäische Menschenrechtskonvention zwar einen flexiblen und stabilen Rahmen für den Umgang mit technischen Entwicklungen bietet, immersive Umgebungen jedoch auch neue Fragen aufwerfen, die weiterer Reflexion und Sensibilisierung bedürfen. (weiter)
Monegassischer Vorsitz im Ministerkomitee
Wie schützt der Europarat die Demokratie?

