Am 8. September 2025 ist die Europäische Kommission für Demokratie durch Recht des Europarates (bekannt als Venedig-Kommission) mit dem De-Sanctis-Preis für Menschenrechte ausgezeichnet worden. Die Jury entschied sich, der Venedig-Kommission diesen Preis für ihren „Beitrag zur Festigung der Demokratie […] in einer Zeit zu verleihen, in der die Sympathie für Systeme, die darauf abzielen, die Errungenschaften der liberalen Demokratie einzuschränken, zunimmt“. Die Jury unterstrich auch das Interesse vieler außereuropäischer Länder an der Arbeit der Kommission, was ein Beleg für die gemeinsamen Werte der Demokratie, der Menschenrechte und der Rechtsstaatlichkeit ist, auf die sich der Europarat stützt.
Zeremonie in Anwesenheit hochrangiger Vertreter der italienischen Regierung
Die Präsidentin der Venedig-Kommission, Claire Bazy-Malaurie, nahm den Preis im Namen der Venedig-Kommission entgegen. Die Preisverleihung fand im Obersten Kassationsgerichtshof in Rom in Anwesenheit des italienischen Justizministers, Carlo Nordio, des Innenministers, Matteo Piantedosi, des Ministers für Unternehmen und „Made in Italy“, Adolfo Urso, und des Ministers für Umwelt und Energiesicherheit, Gilberto Pichetto Fratin, sowie des Ersten Präsidenten des Obersten Kassationsgerichtshofs, Margherita Cassano, und seines Ehrenpräsidenten, Pietro Curzio, statt.
Es handelte sich um die vierte Ausgabe des De-Sanctis-Preises für Menschenrechte, mit dem Personen und Organisationen ausgezeichnet werden, die sich durch ihr Handeln für die Verteidigung der Grundrechte und die Förderung der Chancengleichheit für alle Mitglieder der Gesellschaft einsetzen. Der De-Sanctis-Preis für Menschenrechte steht unter der Schirmherrschaft des italienischen Ministerratspräsidiums.

