Zurück Ukraine: Fortschritte nötig, um Zugang von Menschenhandelsopfern zur Justiz und zu wirksamen Entschädigungsmechanismen zu gewährleisten

Ukraine: Fortschritte nötig, um Zugang von Menschenhandelsopfern zur Justiz und zu wirksamen Entschädigungsmechanismen zu gewährleisten

In ihrem neuen Bericht begrüßt die Expertengruppe des Europarates für die Bekämpfung des Menschenhandels (GRETA) die gesetzlichen und politischen Maßnahmen, welche die Ukraine ergriffen hat, um den Zugang von Menschenhandelsopfern zur Justiz und zu wirksamen Rechtsbehelfen zu gewährleisten – trotz der Schwierigkeiten und Einschränkungen, die der anhaltende Krieg mit sich bringt. Die GRETA gibt eine Reihe von Empfehlungen an die Behörden ab, darunter die Verbesserung der Unterstützung für Menschenhandelsopfer und die Stärkung ihres Schutzes, die Gewährleistung ihres Zugangs zu einer Entschädigung für den erlittenen Schaden und die Einführung kinderfreundlicher Verfahren.

Dem Bericht zufolge ist die Ukraine nach wie vor in erster Linie ein Herkunftsland von Menschenhandelsopfern, die sowohl im Ausland als auch innerhalb des Landes ausgebeutet werden. Die Mehrzahl der identifizierten Opfer war von Ausbeutung der Arbeitskraft betroffen, gefolgt von sexueller Ausbeutung, Beteiligung an kriminellen Aktivitäten und Ausbeutung in einem bewaffneten Konflikt. Die bewaffnete Aggression der Russischen Föderation gegen die Ukraine, die 2014 begann, und die groß angelegte Invasion am 24. Februar 2022 haben das Menschenhandelsrisiko erheblich erhöht. (weiter)

 Pressemitteilung [EN]

 Die Ukraine und die GRETA [EN]

Expertengruppe für die Bekämpfung des Menschenhandels (GRETA) Straßburg 12. Juni 2025
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