Zurück Europarat schlägt Brücke zwischen Menschenrechten und technischen Normen im Bereich der KI

Stellvertretender Generalsekretär nimmt am Internationalen Gipfeltreffen zu KI-Standards in Seoul teil
Bjørn Berge verwies auf das neue Rahmenübereinkommen über KI und die Leitlinien des Europarates für die Bewertung im Hinblick auf KI und Menschenrechte als Beispiele für die Vorreiterrolle der Organisation

Bjørn Berge verwies auf das neue Rahmenübereinkommen über KI und die Leitlinien des Europarates für die Bewertung im Hinblick auf KI und Menschenrechte als Beispiele für die Vorreiterrolle der Organisation

Zum internationalen Gipfel zu KI-Standards, der in Seoul, Republik Korea, stattfand, sind 300 hochrangige Vertreterinnen und Vertreter der Vereinten Nationen, der Welthandelsorganisation, der Weltbankgruppe und anderer internationaler Organisationen, der Zivilgesellschaft, der Wissenschaft und der Jugend zusammengekommen, um über die globale Governance und internationale Normen im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) zu diskutieren. Anwesend war auch der Stellvertretende Generalsekretär, Bjørn Berge, der den Europarat vertrat.

Die vom Premierminister der Republik Korea, Kim Min-seok, eröffnete Veranstaltung wurde von der Internationalen Elektrotechnischen Kommission (IEC), der Internationalen Organisation für Normung (ISO) und der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) organisiert, um einen weltweit einheitlichen Ansatz für KI-Design und -Governance zu entwickeln.

Expertise des Europarates im Bereich KI

Bei der Eröffnung der Plenarsitzung mit dem Titel „Gemeinsam eine verantwortungsvolle KI gestalten“ legte Berge die Expertise des Europarates auf diesem Gebiet dar, insbesondere das Rahmenübereinkommen über künstliche Intelligenz und Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, das erste rechtsverbindliche internationale Instrument in diesem Bereich, sowie die HUDERIA-Leitlinien zur Bewertung der Risiken und Auswirkungen von KI-Systemen auf die Menschenrechte. „Diese Instrumente bilden eine entscheidende Brücke zwischen Menschenrechten und technischen Normen und legen den Grundstein für eine inklusive und zuverlässige Governance der KI auf globaler Ebene“, erklärte der Stellvertretende Generalsekretär.

Berge verortete den Europarat als Bindeglied zwischen menschenrechtsbasierter Governance und globalen Initiativen zur technischen Normung und unterstrich das Engagement der Organisation, als offener und kooperativer Partner zu agieren, der im Rahmen globaler und regionaler Prozesse tätig ist. „Verantwortungsvolle KI muss auf einem soliden menschenrechtlichen Fundament basieren. KI kennt keine Grenzen und betrifft alle Aspekte unseres Lebens. Die Staaten müssen daher untereinander und mit dem Privatsektor zusammenarbeiten, indem sie kooperieren und Wissen austauschen, um eine Technologie voranzubringen, die allen zugutekommt“, erklärte er.

Weitere Rednerinnen und Redner dieser Podiumsdiskussion waren die Generalsekretärin der Organisation für digitale Zusammenarbeit, Deemah AlYahya, der Untergeneralsekretär und Sondergesandte der Vereinten Nationen für Technologie, Amandeep Singh Gill, der für digitale Transformation zuständige Vizepräsident der Weltbankgruppe, Sangbu Kim, und der Stellvertretende Generaldirektor der WTO, Jean-Marie Paugam.


 Speech by Deputy Secretary General Bjørn Berge

 Rahmenübereinkommen des Europarates über künstliche Intelligenz und Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit [EN]

 HUDERIA – Risikobewertung und Folgenabschätzung bei KI-Systemen, künstliche Intelligenz [EN]

 Stellvertretender Generalsekretär, Bjørn Berge [EN]


 

Stellvertretender Generalsekretär Seoul (Republik Korea) 3. Dezember 2025
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