Zurück Spanien muss Null-Toleranz-Politik gegenüber Misshandlung von Inhaftierten verfolgen

Europäisches Antifolterkomitee äußert sich besorgt über Vorwürfe bezüglich körperlicher Misshandlungen in drei andalusischen Gefängnissen, begrüßt indes die breite Palette von Aktivitäten, die Insassen im Normalvollzug möglich sind
Spanien muss Null-Toleranz-Politik gegenüber Misshandlung von Inhaftierten verfolgen

Spanien sollte laut dem Antifolterkomitee des Europarates Maßnahmen ergreifen, um auf zahlreiche Vorwürfe bezüglich der Misshandlung von Insassen durch das Gefängnispersonal in drei andalusischen Gefängnissen zu reagieren.

Das Europäische Komitee zur Verhütung von Folter und unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe (CPT) hat heute einen Bericht über seinen Besuch in einer Reihe von Gefängnissen, Polizeidienststellen und einer Jugendhaftanstalt im Jahr 2025 veröffentlicht.


 Wichtige Feststellungen und Zusammenfassung: EN, FR und ES

 Vollständiger Bericht: EN

 Antwortstellungnahme: EN, ES

 Spanien und das CPT [EN]

Das Europäische Komitee zur Verhütung von Folter und unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe (CPT) besucht in den Vertragsstaaten des Europäischen Übereinkommens zur Verhütung von Folter Orte, an denen Personen die Freiheit entzogen wird, um zu prüfen, wie diese Personen dort behandelt werden, und gegebenenfalls ihren Schutz vor Folter und unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe zu verstärken. Zu diesen Orten zählen Gefängnisse, Jugendhaftanstalten, Polizeidienststellen, Abschiebehafteinrichtungen, psychiatrische Kliniken und Pflegeheime. Nach jedem Besuch übermittelt das CPT einen Bericht mit seinen Schlussfolgerungen und Empfehlungen an die betreffende Regierung.

Antifolterkomitee des Europarates Strassburg 28. Juli 2026
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