In ihrem jüngsten Bericht über die Slowakische Republik erkennt die Expertengruppe des Europarates für die Bekämpfung des Menschenhandels (GRETA) zwar Fortschritte bei der Bekämpfung des Menschenhandels an, fordert die Behörden jedoch nachdrücklich auf, den Handel mit gefährdeten Kindern, einschließlich Roma-Kindern und Heimkindern, zu verhindern, Opfer des Menschenhandels zum Zweck der Ausbeutung der Arbeitskraft zu identifizieren und wirksame Sanktionen gegen Menschenhändler zu verhängen.
In dem Bericht, der den Zeitraum 2020–2024 abdeckt, werden die Maßnahmen bewertet, welche die Slowakische Republik ergriffen hat, um der Anfälligkeit für Menschenhandel vorzubeugen, gefährdete Opfer zu ermitteln und zu unterstützen und Menschenhändler zu bestrafen, wobei der Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien zur Begehung von Straftaten im Zusammenhang mit Menschenhandel besondere Aufmerksamkeit gewidmet wird.
Link zur Pressemitteilung [EN]
Die Slowakische Republik und die GRETA [EN]
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Die Expertengruppe für die Bekämpfung des Menschenhandels (GRETA) ist ein unabhängiges Organ, das beurteilt, wie die Länder das Übereinkommen des Europarates zur Bekämpfung des Menschenhandels umsetzen. Alle 46 Mitgliedsstaaten des Europarates sind durch das Übereinkommen gebunden, ebenso wie Belarus und Israel.

