Zurück Gefängnisse und Bewährung: Berücksichtigung der Bedürfnisse von Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit, älteren Menschen und Frauen

Leitungen der europäischen Strafvollzugs- und Bewährungshilfedienste treffen sich in Malta, um neue Herausforderungen zu erörtern
Hugh Chetwynd (Europarat) spricht auf der Konferenz, auf der die geschlechtsspezifische Dimension von Gefängnis- und Bewährungsstrafen diskutiert wird

Hugh Chetwynd (Europarat) spricht auf der Konferenz, auf der die geschlechtsspezifische Dimension von Gefängnis- und Bewährungsstrafen diskutiert wird

Die zunehmende Vielfalt der Personen, die eine Gefängnis- oder Bewährungsstrafe verbüßen, stellt sowohl die von diesen Maßnahmen Betroffenen als auch die für die Verwaltung von Gefängnissen und die Durchführung von nicht im Gefängnis zu vollziehenden Strafen und Maßnahmen zuständigen Behörden vor immer größere Probleme.

Dieses Thema steht im Mittelpunkt der 31. Konferenz der Direktorinnen und Direktoren von Strafvollzugs- und Bewährungshilfediensten, die am 3. und 4. Juni im maltesischen Valletta stattfindet. Die Teilnehmenden erörtern dabei, wie die Bedürfnisse und die Vulnerabilität von Personen im Gefängnis oder auf Bewährung berücksichtigt werden können, mit besonderem Augenmerk auf älteren Menschen, Frauen und Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit.

Die Konferenz, die vom maltesischen Ministerium für Inneres, Sicherheit und Beschäftigung und der maltesischen Justizvollzugsbehörde ausgerichtet wird, bietet Leitungen von Gefängnis- und Bewährungshilfediensten aus den 46 Mitgliedsstaaten des Europarates die Möglichkeit, sich über Erfahrungen und bewährte Verfahren auszutauschen. (weiter)

 Weitere Informationen zur Konferenz [EN]

 Mehr über die Arbeit des Europarates im Bereich der Normen im Strafvollzug erfahren [EN]


Bildergalerie

Europarat Valletta (Malta) 3. Juni 2026
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