Der Europarat nimmt am 20. Internet Governance Forum (IGF) der Vereinten Nationen im norwegischen Lillestrøm (23.–27. Juni) teil. Im Mittelpunkt stehen die Achtung der Menschenrechte im Zeitalter von Big Tech, die Förderung von Gleichstellung und Inklusion im KI-Sektor sowie die Bekämpfung von Desinformation und Bedrohungen des demokratischen Dialogs.
In seiner Rede auf der Sitzung auf hoher Ebene „Losing the information space? Ensuring fundamental rights and resilient societies in the age of Big Tech“ (Verlust des Informationsraums? Gewährleistung von Grundrechten und resilienten Gesellschaften im Zeitalter von Big Tech) hob der Stellvertretende Generalsekretär, Bjørn Berge, die Maßnahmen des Europarates zur Bekämpfung von Falsch- und Desinformation, digitaler Einmischung und Computerkriminalität sowie zur Förderung von Transparenz, Bürgerermächtigung und digitaler Kompetenz hervor.
„Desinformation stellt eine wachsende Bedrohung für die Demokratie dar, die in Systemen gedeiht, die eher auf Partizipation als auf Wahrheit ausgelegt sind. Der Europarat ist entschlossen, demokratische Prozesse gegen jede verdeckte Manipulation zu verteidigen. Wir müssen daher die Freiheit nicht nur gegen Zensur, sondern auch gegen Manipulation verteidigen.“ (weiter)

