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Beobachtungsstelle für den Geschichtsunterricht in Europa: Jahreskonferenz befasst sich mit der Zukunft des Geschichtsunterrichts

Beobachtungsstelle für den Geschichtsunterricht in Europa Strassburg 28. November 2022
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Beobachtungsstelle für den Geschichtsunterricht in Europa: Jahreskonferenz befasst sich mit der Zukunft des Geschichtsunterrichts

Das vergangene Jahr hat gezeigt, dass Debatten über geschichtliche Themen benutzt werden können, um Hass zu nähren, doch wenn Geschichte in ihrer ganzen Komplexität gelehrt wird, kann sie zur Beruhigung von Konflikten beitragen – wie die 70-jährige Erfahrung des Europarates auf dem Gebiet belegt. Am 1. und 2. Dezember hält die Beobachtungsstelle des Europarates für den Geschichtsunterricht in Europa, die darauf abzielt, ein klares Bild der Art und Weise zu zeichnen, auf die Geschichte auf unserem Kontinent und darüber hinaus gelehrt wird, ihre Jahreskonferenz ab. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage „Eine Zukunft ohne Geschichtsunterricht?“ (Programm). Zu den Teilnehmenden zählen Fachkräfte aus dem Bildungswesen, Regierungsvertreterinnen und -vertreter sowie hochrangige Fachleute, die sich im Rahmen von Diskussionsrunden, Dialogen und politischen Botschaften zum Thema Geschichtsunterricht äußern. Der Stellvertretende Generalsekretär, Bjørn Berge, wird eine Willkommensrede halten. Zur Konferenz erwartet werden die albanische Bildungs-, Sport- und Jugendministerin, Evis Kushi, der französische Bildungs- und Jugendminister, Pap Ndiaye (Videobotschaft), die irische Bildungsministerin, Norma Foley (Videobotschaft), sowie der portugiesische Bildungsminister, João Marques Da Costa.

Mary Kaldor, Professorin für Global Governance und Direktorin der Forschungsabteilung Zivilgesellschaft und menschliche Sicherheit der London School of Economics („Europa gestern und morgen“), wird ebenso einen Vortrag halten wie Georgiy Kasianov, Leiter des Laboratoriums für internationale Erinnerungskultur der Maria-Curie-Skłodowska-Universität im polnischen Lublin („Manipulation oder Perspektive? Verwendung der Geschichte durch die Russische Föderation im Ukrainekrieg“).

Während der gesamten Konferenz sowie in einer eigenen Sitzung werden die Schlussfolgerungen des ersten Themenberichts der Beobachtungsstelle („Wie sich Pandemien und Naturkatastrophen im Geschichtsunterricht widerspiegeln“) diskutiert.


 Pressemitteilung
Beobachtungsstelle für den Geschichtsunterricht in Europa: Jahreskonferenz befasst sich mit der Zukunft des Geschichtsunterrichts [EN]


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