Um den potenziellen Gefahren von Online-Videospielen und -Glücksspielen, insbesondere für junge Menschen, zu begegnen, ist eine neue Initiative, das Projekt „Förderung der psychischen Gesundheit von Kindern und jungen Menschen durch die Bekämpfung der Risiken von Online-Glücksspielen und -Videospielen“ ins Leben gerufen worden. Das Projekt, das mittels des Instruments für technische Unterstützung von der Europäischen Union kofinanziert und vom Europarat umgesetzt wird, wurde diese Woche bei einer Konferenz in Rom vorgestellt, die vom italienischen Vorsitz der Pompidou-Gruppe veranstaltet wurde.
Sachverständige aus den Bereichen Gesundheit, Psychologie und öffentliche Politik sowie Regierungsvertreter kamen zusammen, um über Strategien zu diskutieren, wie Sucht bei jungen Menschen und die damit verbundenen Risiken für die psychische Gesundheit verhindert werden können. Der Schwerpunkt lag auf der Schulung der Eltern, Präventionsmaßnahmen und politischen Empfehlungen für ein sichereres digitales Umfeld.
Zu den wichtigsten Erkenntnissen der Konferenz gehörten:
- Schulungsbedarf der Eltern: Herminio Correa von Parents International betonte, wie wichtig es sei, den Eltern zu helfen, die Risiken von Online-Videospielen und -Glücksspielen zu verstehen und damit umzugehen. (Video auf Englisch)
- Verständnis des Problems und Lösungsfindung: Dr. Orsolya Király vom Institut für Psychologie der Eötvös-Loránd-Universität (Budapest) unterstrich den Ernst des Problems der Online-Videospiele und -Glücksspiele und schlug gezielte Interventionen vor. (Video auf Englisch)
- Umfassende Analyse und Statistiken: Sabrina Molinaro vom Nationalen Forschungsrat Italiens gab einen detaillierten Einblick in das Thema und führte Daten aus dem ESPAD (European School Survey Project on Alcohol and Other Drugs) an, um das Ausmaß des Problems zu veranschaulichen. (Video auf Englisch)

