Der Expertenausschuss des Europarates für die Bewertung von Maßnahmen gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung (MONEYVAL) hat in dieser Woche Folgeberichte über Bulgarien, Zypern und die Republik Moldau veröffentlicht, in denen deren technische Einhaltung der 40 Empfehlungen der Arbeitsgruppe „Finanzielle Maßnahmen gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung“ (FATF) neu bewertet wird.
MONEYVAL kommt zu dem Schluss, dass Bulgarien die Einhaltung der FATF-Empfehlungen zu gezielten Finanzsanktionen im Zusammenhang mit Terrorismus und Terrorismusfinanzierung, zur Sorgfaltspflicht gegenüber Kunden, zur Transparenz und zu den wirtschaftlichen Eigentümern juristischer Personen, zur Regulierung und Beaufsichtigung bestimmter Unternehmen und Berufe außerhalb des Finanzsektors sowie zu Leitlinien und Feedback verbessert hat. In seinem Folgebericht stuft MONEYVAL Bulgarien in Bezug auf acht Empfehlungen als konform, in Bezug auf 24 Empfehlungen als weitgehend konform und in Bezug auf acht Empfehlungen als teilweise konform ein.
In einem weiteren Folgebericht stellt MONEYVAL fest, dass Zypern Fortschritte bei der Beseitigung der technischen Konformitätsmängel im Zusammenhang mit dem Korrespondenzbankwesen erzielt hat. Auch bei den FATF-Empfehlungen zu gemeinnützigen Organisationen habe das Land einige Fortschritte gemeldet. Derzeit wird Zypern bei 16 Empfehlungen als konform, bei 22 Empfehlungen als weitgehend konform und bei zwei Empfehlungen als teilweise konform eingestuft. (weiter)
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Der Expertenausschuss für die Bewertung von Maßnahmen gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung (MONEYVAL) ist ein Monitoring-Organ des Europarates und ein regionales FATF-ähnliches Gremium, das die Einhaltung der wichtigsten internationalen Normen zur Bekämpfung der Geldwäsche, der Terrorismusfinanzierung und der Finanzierung der Verbreitung von Massenvernichtungswaffen sowie die Wirksamkeit ihrer Umsetzung bewertet. Es umfasst 35 Länder und Territorien, von denen 32 ausschließlich von MONEYVAL bewertet werden.

