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Minderheitenrechte in Finnland: Starker Schutz, aber weiterhin Probleme

In einer veröffentlichten Stellungnahme würdigt der Beratende Ausschuss für das Rahmenübereinkommen zum Schutz nationaler Minderheiten (FCNM) das Engagement Finnlands für den sozialen Schutz und den gleichberechtigten Zugang zu Menschenrechten sowie das konsequente Augenmerk, den das Land auf die Gleichstellung der Geschlechter legt, wovon auch Angehörige von Minderheiten profitieren. In den zehn vorrangigen Empfehlungen, die der Beratende Ausschuss an die Behörden richtet, fordert er die Behörden jedoch unter anderem auf, gegen die Zunahme von Hassrede vorzugehen, und warnt vor den unverhältnismäßigen Auswirkungen der Haushaltskürzungen auf nationale Minderheiten (siehe auch die Kommentare der finnischen Regierung und die Zusammenfassung auf Finnisch und Schwedisch).

In Bezug auf die Samen begrüßt der Beratende Ausschuss den laufenden Wahrheits- und Versöhnungsprozess, empfiehlt allerdings, dass dieser unter Einbeziehung verschiedener Segmente des samischen Volks auf inklusive Weise durchgeführt wird, um ein angemessenes Gleichgewicht zwischen den Interessen der Gemeinschaft einerseits und dem Grundsatz der freien Selbstidentifikation andererseits zu erreichen. Dieser inklusive Ansatz könnte die Voraussetzungen für ein gemeinsames Verständnis schaffen, durch das die langwierige Debatte über die Eintragung in das Wählerverzeichnis des samischen Parlaments beendet werden könnte. (weiter)

 Pressemitteilung [EN]

Beratender Ausschuss für das Rahmenübereinkommen zum Schutz nationaler Minderheiten (FCNM) Straßburg 16. Juni 2025
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