Das irische Außenministerium hat in Zusammenarbeit mit der Ständigen Vertretung in Straßburg 32 Jurastudierende eingeladen, an einem „Crashkurs“ teilzunehmen, um die Arbeitsweise des Europarates kennenzulernen und hochrangige Verantwortliche zu treffen. Der Besuch wurde im Rahmen des 75-jährigen Bestehens des Europarates organisiert und fand während des Weltforums für Demokratie vom 6. bis 8. November 2024 statt. Einige Jurastudierende wurden über Aufsatzwettbewerbe ausgewählt, andere aufgrund ihrer herausragenden Testergebnisse in ihren Völkerrechtskursen.
„Es wird deutlich, wie grundlegend und entscheidend die Arbeit des Europarates, und insbesondere der Venedig-Kommission, für die Wahrung der Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit in ganz Europa und darüber hinaus ist, da der demokratische Rückschritt meiner Ansicht nach innerhalb und außerhalb Europas sehr offensichtlich ist“, erklärte Krizia Testa, Jurastudierende an der Honorable Society of King‘s Inns in Dublin.
Sie unterstrich auch die Rolle des Europarates, der Schwächen im Bereich der Rechtsstaatlichkeit aufdeckt und dafür sorgt, dass die Mitgliedsstaaten für Menschenrechtsverletzungen zur Rechenschaft gezogen werden. „Wenn ein Mitgliedsstaat wirklich mit dem Europarat zusammenarbeitet, kann er seinen Menschenrechtsschutz und seine rechtsstaatlichen Mechanismen tatsächlich verbessern und stärken.“ (weiter)

